Lymphzentrum Nordwest

Geschwollene Arme oder Beine

– es gibt viele Ursachen

Wir arbeiten in einem interdisziplinären Team an der Klärung dieser Ursachen. Als erste Akut-Lymphklinik in Deutschland liegt unser Schwerpunkt auf den Gefäß- und Lymph-Erkrankungen – der fachübergreifende Ansatz in Diagnostik und Therapie ist uns wichtig: Unser Team besteht aus Gefäßchirurgen, Internisten, Phlebologen, Nuklearmedizinern, Physiotherapeuten, Psychologen, Diätassistenten und Krankenpflegern. Darüber hinaus ist dieZusammenarbeit mit qualifizierten Sanitätshäusern unentbehrlich.

Wir bauen ein überregionales Netzwerk auf, um unsere Patienten auch heimatnah gut versorgt zu wissen.

Unser Ziel ist es, Ihnen eine ganzheitliche, qualitätskontrollierte Behandlung in freundlicher Atmosphäre anzubieten.

Lymphzentrum Nord-West

Lassen Sie sich beraten!

Ihr Lymphteam im Gefäß- und Lymphzentrum Nord-West am Mathias-Spital Rheine sowie Pius-Hospital Ochtrup

Was ist ein Lymphödem?

Die Lymphtransportschädigung ist angeboren oder erworben, der Hauptgrund ist Brustkrebs bei Frauen: Durch die operative Entfernung von Lymphknoten oder Bestrahlung wird der Lymphtransport unterbrochen und löst ein Lymphödem aus. Am Beginn steht die Abklärung der Ursachen.

In der Akutphase gilt es, begleitende Krankheiten zu behandeln. Die Therapie ist langwierig und braucht eine tägliche Behandlung mit Lymphdrainagen, Kompressionsbandagen, Gymnastik und eine Hautbehandlung.
Es gilt, das Ödem zu reduzieren und zu stabilisieren.

Ziel ist es, im Alltag mit dem Lymphödem und der Eigenbehandlung leben zu lernen – also auch Hilfe zur täglichen Selbsthilfe zu erhalten.

Ausprägung des Lymphödems

  • Stadium I, spontan reversibel. Vorübergehende, nach Belastung oder abends auftretende weiche Schwellung ohne wesentliche Krankheitssymptome, Rückbildung über Nacht.   
  • Stadium II, spontan irreversibel. Teils induriertes Ödem. Trotz Ruhephasen keine Rückbildung. Komplikation durch Pilz-Infektionen, Rotlauf oder Ödemverstärkung (häufig nach Brustkrebs und Operation).
  • Stadium III, lymphostatische Elephantiasis. Verhärtung der Haut, große Schwellung mit Verhornung der Haut oder warzenähnliche Hauterscheinung. Komplikationen durch Pilz-Infektionen und Rotlauf gehäuft. Lymphzysten- und Fistelbildung. Zunehmende Behinderung.

neuer Fachartikel:

  • Versorgungssituation der Patienten mit chronischen Lymphödemerkrankungen in Deutschland    Download hier